Epidemiologische Daten über die Verbreitung der Krankheiten und deren Risiken sind notwendig für die Überwachung der Gesundheit der Bevölkerung und letztlich auch für die medizinische Praxis. Dies gilt insbesondere auch für die Krebskrankheiten. Für die Beurteilung der Krebshäufigkeit und damit von Krebsrisiken, leisten Krebsregister weltweit seit Jahrzehnten einen wesentlichen Beitrag zur Krebsursachenforschung und –bekämpfung.

Der Kanton Zürich führt seit 1980 am Institut für Pathologie und Molekularpathologie des UniversitätsSpitals Zürich in einer engen Zusammenarbeit mit dem Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (EBPI) der Universität Zürich ein epidemiologisches Krebsregister. Seit 2011 erhebt das Register auch Daten für den Kanton Zug. Die Datenerfassung von Zuger Krebspatientinnen und –patienten verfolgt die in der Krebsstrategie 2010-2015 (PDF) des Kantons Zug enthaltenen Zielsetzungen.

Die Kernaufgabe besteht darin, möglichst alle Krebsneuerkrankungen in der Bevölkerung der Kantone Zürich und Zug zu erfassen. Somit wirkt das Krebsregister als Instrument für ein Monitoring der Krebsbelastung der Bevölkerung. Dies beinhaltet eine systematische und kontinuierliche Datenerfassung, die Analyse, den Vergleich bzw. die Interpretation der Daten sowie die Verbreitung der Resultate durch Berichterstattung.

PD Dr. oec. troph. Sabine Rohrmann, MPH
Leiterin Krebsregister

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