FAQ

Was ist neu ab 1.1.2020?
– Alle Kantone sind zur Krebsregistrierung verpflichtet.
– Registriert werden alle Krebserkrankungen (ausser Basaliome) und deren Vorstufen.
– Registriert wird der Erstbehandlungskomplex für alle zu meldenden Krebserkrankungen.
– Registriert werden ausgewählte Begleiterkrankungen und Prädispositionen für kolorektale Tumore, Brust- und Prostatakrebs.
– Die Krebsregister dürfen nicht mehr die Informationen in den Spitälern und Praxen vor Ort aktiv registrieren. Statt dessen sind wir auf die Unterstützung der Spitäler und Praxen angewiesen. Diese sind verpflichtet dem zuständigen Register die entsprechenden  Unterlagen zuzustellen.
– Der Widerspruch einer Patientin/eines Patienten gegen die Registrierung muss schriftlich bei einem Krebsregister erfolgen.
– Alle Meldungen müssen innert 4 Wochen nach Erhebung der entsprechenden Daten erfolgen.
– Neu werden erhoben:
    • Datum der Information der Patientin/des Patienten über die Krebsregistrierung
    • AHV-Nummer

Muss die Patientin/der Patient aktiv, das heisst mit einer Unterschrift, einer Registrierung seiner Daten zustimmen?
Nein. Für eine Registrierung wird keine aktive Zustimmung benötigt. Es gibt lediglich ein Widerspruchsrecht, das von der Patientin/dem Patienten unterschrieben werden muss. In diesem Fall wird eine Registrierung aktiv abgelehnt.

Ist eine Datenlieferung rechtlich problematisch, wenn ein Widerspruch nicht bekannt ist?
Nein. Es ist Aufgabe der Patientin/des Patienten, die Bestätigung des Widerspruchs an die behandelnden Ärztinnen und Ärzte weiterzuleiten. Haben Ärztinnen/Ärzte keine Kenntnis vom Widerspruch und senden Informationen an das Krebsregister, vernichten wir umgehend alle eingehenden Dokumente.

Welches Krebsregister ist zuständig?
Die Krebsregistrierung ist kantonal geregelt, d.h. die Zuständigkeit eines Registers richtet sich nach dem offiziellen Wohnsitz der Patientin/des Patienten. Eine Liste der Krebsregister finden Sie hier: Krebsregister Schweiz (PDF)

Wie geht man bei der Datenlieferung vor, wenn die Patientin oder der Patient nicht ihren Wohnsitz in ZH/ZG/SH/SZ haben? Können die Daten primär ans Krebsregister Zürich gesendet werden?
Eine direkte Versendung der Informationen an die zuständigen kantonalen Krebsregister ist erwünscht. Sollten die Dokumente bei uns landen, leiten wir diese selbstverständlich weiter. Die Adressen der kantonalen Krebsregister sind auf der Internetseite der NKRS zu finden.

Gibt es für die Datenlieferung standardisierte Formen respektive Verfahren?
Nein, noch nicht. Die Daten werden nach bisherigem Prinzip geliefert. Langfristig soll ein einheitliches Datenformat für die elektronische Datenmeldung zur Anwendung kommen.

Wer muss dem Krebsregister Daten melden?
Ab 1.1.2020 sind diejenigen Personen bzw. Institutionen, die eine Krebserkrankung oder eine meldepflichtige Vorstufe einer Krebserkrankung diagnostizieren oder behandeln, zur Meldung an das zuständige Krebsregister verpflichtet.

Welche Krebserkrankungen müssen gemeldet werden?
Die Liste der zu meldenden Krebserkrankungen finden Sie in diesem Dokument  (PDF)

Welche Informationen müssen gemeldet werden?
Alle Informationen zu den zu meldenden Daten finden Sie in diesem Dokument (PDF)

Wie können die Daten gemeldet werden?
Alle Informationen zum Meldeverfahren finden Sie hier.

Wann müssen Spitäler, Pathologien und Ärztinnen / Ärzte die Daten melden?
Alle Daten müssen dem zuständigen Krebsregister innerhalb von vier Wochen nach Erhebung gemeldet werden (siehe KRV Art. 6, Abs. 1)



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